Liebe Anbieter, liebe Mitglieder,
 
die Krankenkassen haben uns heute informiert über die

VERLÄNGERUNG DER SONDERREGELUNGEN WÄHREND DER COVID-19-PANDEMIE

Die bundesweit abgestimmten und bis 31.12.2020 befristeten Sonderregelungen „Fortführung im Freien" und "Fortführung als Tele-/Online-Angebot“ werden weiter bis 30.06.2021 verlängert. 

Darüber hinaus wird die Anspruchsdauer für im Zeitraum vom 01.08.2020 bis 31.03.2021 bewilligte Verordnungen Muster 56 automatisch um 6 Monate verlängert. Diese Regelung ist unbürokratisch ausgestaltet, um sowohl den Leistungserbringern als auch den Krankenkassen und ihren Abrechnungsdienstleistern unnötige Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen.

Die Informationen finden Sie im Schreiben vom 04.12.2020

Falls Sie Fragen zu diesen Regelungen haben, wenden Sie sich bitte zunächst an unsere Geschäftsstelle.

Publiziert in CORONA
In der Vereinbarung über die Durchführung und Finanzierung des Rehabilitationssports ist die Verpflichtung der Leistungserbringer zur Abrechnung per Datenaustausch festgelegt.
 
Nachdem in den letzten Jahren manuelle Abrechnungen noch akzeptiert wurden, verweist die AOK Plus darauf, dass dies ab dem 01.03.2021 nicht mehr toleriert wird. Abrechnungen sind ausschließlich per Datenaustausch durchzuführen. Manuelle Abrechnungen werden an den Leistungserbringer zurückgeschickt.
Publiziert in RSD
Liebe Anbieter, liebe Mitglieder,
 
ich kann Sie heute erneut über neue Vereinbarungen informieren.
 
BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE
 
BREMEN
 
AOK, BKK, IKK und SVLFG verlängern den coronabedingten Zuschlag in Höhe von 0,25 € pro Teilnehmer und Termin bis zum 31.12.2020.
 
BADEN-WÜRTTEMBERG
 
Die IKK zahlt einen Corona-Zuschlag für Leistungseinheiten, die im Zeitraum vom 01.10.2020 bis zum 31.12.2020 als Präsenztermine erbracht werden. Der Zuschlag beträgt 0,25 EUR/je Leistungseinheit und Teilnehmer. Der Zuschlag wird nicht für telematische Leistungen gewährt. Bei der Abrechnung der Leistung ist der Zuschlag gesondert auszuweisen. Die hierbei zu verwendende Positionsnummer für den "Corona Hygienezuschlag Rehabilitationssport“ ist die 603700.
 
REGULÄRE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE
 
RHEINLAND-PFALZ + SAARLAND
 
Die für die beiden Bundesländer geführten Verhandlungen mit den Primärkassen haben nun ein Ergebnis, welches rückwirkend zum 01.07.2020 gilt. Für den allgemeine Rehasport erhöht sich der Preis auf 5,50 EUR. Alle weiteren neuen Positionen finden Sie in Kürze hier.
 
Publiziert in CORONA
Liebe Anbieter, liebe Mitglieder,
 
auch heute gibt es wieder Neuigkeiten für zwei Bundesländer bzgl. der
 
BEFRISTETEN ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE
 
HAMBURG
 
AOK, BKK, IKK und Knappschaft zahlen einen Corona-Zuschlag für Leistungseinheiten, die im Zeitraum vom 01.09.2020 bis zum 31.12.2020 als Präsenztermine erbracht werden. Der Zuschlag beträgt 0,25 EUR/je Leistungseinheit und Person. Der Zuschlag wird nicht für telematische Leistungen gewährt. Bei der Abrechnung der Leistung ist der Zuschlag gesondert auszuweisen. Die hierbei zu verwendende Positionsnummer für den "Corona Hygienezuschlag Rehasport“ ist die 603700.
 
Die SVLFG erhöht für den Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 die Tarife um 10%.
 
SCHLESWIG-HOLSTEIN
 
AOK, BKK und Knappschaft zahlen einen Corona-Zuschlag für Leistungseinheiten, die im Zeitraum vom 01.09.2020 bis zum 31.12.2020 als Präsenztermine erbracht werden. Der Zuschlag beträgt 0,25 EUR/je Leistungseinheit und Person. Der Zuschlag wird nicht für telematische Leistungen gewährt. Bei der Abrechnung der Leistung ist der Zuschlag gesondert auszuweisen. Die hierbei zu verwendende Positionsnummer für den "Corona Hygienezuschlag Rehasport“ ist die 603700.
 
Die Mitgliedskassen der IKK und die SVLFG erhöhen für den Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 die Tarife um jeweils 10%.
 
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
wir liefern Ihnen heute noch die zu verwendende Positionsnummer für den "Corona Hygienezuschlag Rehasport“ für die Primärkassen in NORDRHEIN-WESTFALEN und die KNAPPSCHAFT bundesweit nach:
 
Es handelt sich um die GPOS 603700.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
wir können Sie heute über ein weiteres erfreuliches Ergebnis informieren im Hinblick auf die
 
BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE.
 
NIEDERSACHSEN
 
Die Primärkassen in Niedersachsen verlängern die bis zum 30.09.2020 befristete Vergütungserhöhung bis zum 31.12.2020.
 
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
die Krankenkassen haben uns soeben darüber informiert, dass die Regelungen zu
 
REHASPORT IM FREIEN und REHASPORT ALS TELE-/ONLINE-ANGEBOT
 
weiter bis 31.12.2020 verlängert werden.
 
Diese Information gilt für folgende Krankenkassen bzw. Krankenkassenverbände
 
  •   AOK-Bundesverbandes GbR
  •   BKK-Dachverbandes e.V.
  •   IKK e.V.
  •   KNAPPSCHAFT
  •   Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)
  •   Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek)
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
es gibt eine weitere Regelungen zu
 
BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE.
 
BREMEN
 
Die SVLFG gewährt für das Bundesland Bremen einen zeitlich befristeten coronabedingten Zuschlag in Höhe von 0,25 € pro Teilnehmer und Termin. Für die Abrechnung dieses Zuschlags ist zwingend die Gebührenpositionsnummer 603701 neben den regulären Abrechnungsnummern zu verwenden. Der Zuschlag wird nicht für telematische Reha-Nachsorgeleistungen gewährt. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 01.07.2020 und wird vorerst bis zum 30.09.2020 befristet.
Publiziert in CORONA
Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
es gibt weitere Regelungen zu
 
BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE.
 
BREMEN
 
Die AOK Bremen/Bremerhaven, die IKK gesund plus und der BKK Landesverband Mitte gewähren für das Bundesland Bremen einen zeitlich befristeten coronabedingten Zuschlag in Höhe von 0,25 € pro Teilnehmer und Termin. Für die Abrechnung dieses Zuschlags ist zwingend die Gebührenpositionsnummer 603701 neben den regulären Abrechnungsnummern zu verwenden. Der Zuschlag wird nicht für telematische Reha-Nachsorgeleistungen gewährt. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 01.07.2020 und wird vorerst bis zum 30.09.2020 befristet.
 
BADEN-WÜRTTEMBERG
 
Die AOK Baden-Württemberg bezahlt in der Zeit vom 01.08.2020 bis 31.12.2020 je durchgeführter Übungseinheit und Teilnehmer/in einen Zuschlag von 0,25 Euro. Der Zuschlag wird ohne zusätzliche Antragstellung übernommen.
 
RHEINLAND-PFALZ + SAARLAND
 
Die Primärkassen in Rheinland-Pfalz und im Saarland (AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, BKK LV Mitte, IKK Südwest, SVLFG) werden ab 01.09.2020 bis 31.12.2020 einen Hygienezuschlag von 0,25 Euro je Einheit und Teilnehmer zahlen. Dieser Zuschlag muss im Rahmen der Entgeltabrechnung mit der Gebührenposition 603 701 geltend gemacht werden. Eine separate Antragsstellung ist nicht erforderlich. Der Zuschlag gilt nicht für telematisch erbrachte Maßnahmen.
 
DRV MITTELDEUTSCHLAND
 
Aktuelle Informationen zu dem Zuschlag von 0,25 EUR für den Zeitraum 01.08.2020 bis 31.12.2020 finden Sie hier
 
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
es gibt weitere Vereinbarungen bzw. Regelungen zu
 
BEFRISTETEN ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE:
 
In NIEDERSACHSEN erhöhen die Primärkassen für den Zeitraum 01.07. bis 30.09.2020 die Tarife um 10%. Die konkreten Preise finden Sie hier.
 
In SACHSEN-ANHALT zahlen die Primärkassen im Zeitraum 01.07. bis 31.12.2020 einen befristeten Zuschlag in Höhe von 0,30 € je durchgeführter Übungsveranstaltung und je teilnehmenden anspruchsberechtigten Versicherten. Der befristete Zuschlag ist zwingend mit der Gebührenposition 603701 auf der regulären Rechnungslegung mit anzugeben. Bitte beachten Sie unbedingt, dass ohne Angabe dieser Gebührenposition keine Zahlung des befristeten Zuschlages erfolgt. Eine Nachberechnung oder Stornierung für bereits abgerechnete Übungseinheiten ist ausgeschlossen. Informieren Sie ggf. Ihren Abrechnungsdienstleister.
 
Die RENTENVERSICHERUNGSTRÄGER haben noch einmal bestätigt, dass ab dem 01.08.2020 bis zum 31.12.2020 ein Hygienezuschlag/Pauschalbetrag in Höhe von 0,25 EUR pro Teilnehmer und Termin auf den gültigen Vergütungssatz für Rehabilitationssport gezahlt wird. Der Pauschalbetrag soll dabei auf den Rechnungen der Leistungserbringer so dokumentiert werden, dass sich hieraus Anzahl und Gesamtbetrag für ab 01.08.2020 erbrachten Leistungen ergeben. Eine handschriftliche Ergänzung ist ausreichend. Neue Formulare werden wegen der zeitlichen Befristung nicht erstellt.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
in BERLIN gelten für die PRIMÄRKASSEN nun auch BEFRISTETE ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE von 10% für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020.
 
Die Tariftabelle ist bereits angepasst.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
in BRANDENBURG und MECKLENBURG-VORPOMMERN gelten für die PRIMÄRKASSEN nun auch BEFRISTETE ERHÖHUNGEN DER VERGÜTUNGSSÄTZE von 10% für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020.
 
Unsere Tariftabellen werden kurzfristig angepasst.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
die DRV Braunschweig-Hannover hat uns heute darüber informiert, dass die Träger der Rentenversicherung einen pauschalen Zuschlag in Höhe von 0,25 Euro pro Teilnehmer und Übungseinheit gewähren und somit einen Beitrag zur Bewältigung der zusätzlichen Belastungen der Anbieter zu leisten.
 
Der Zusatzbetrag gilt für alle in der Zeit vom 01.08.2020 bis zum 31.12.2020 erbrachten Leistungen und sollte entsprechend bei Rechnungsstellung geltend gemacht werden. Er gilt für alle Träger der Deutschen Rentenversicherung. Müssen Rechnungsbeträge ausschließlich wegen der Gewährung des Zuschusses korrigiert werden, erfolgt dieses ohne gesonderte schriftliche Benachrichtigung.
 
Wir stehen weiterhin mit den Trägern der Rentenversicherung und allen Krankenkassen in Kontakt, um temporäre Erhöhungen der Vergütung zu erreichen oder zu verbessern. Sobald wir ein Ergebnis erzielen, werden wir Sie sofort informieren.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
die gesetzlichen Krankenkassen haben sich nun auf eine einheitliche Regelung geeinigt im Hinblick auf die
 
VERLÄNGERUNG DES GENEHMIGUNGSZEITRAUMS
 
Die Anspruchsdauer wird um 6 Monate verlängert.
 
Diese Regelung ist unbürokratisch ausgestaltet, um sowohl den Leistungserbringern als auch den Krankenkassen und ihren Abrechnungsdienstleistern unnötige Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen. Die genauen Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Information der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene vom 24.07.2020.
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
auch in THÜRINGEN gibt es eine BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE DURCH DIE PRIMÄRKASSEN um 10 Prozent für den Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020.
 
Die Tariftabelle für Thüringen auf unserer Homepage wird kurzfristig entsprechend angepasst.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
wieder ein kleiner Erfolg!
 
SACHSEN | BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE DURCH DIE PRIMÄRKASSEN
 
Die Primärkassen in Sachsen haben uns soeben informiert:
 
"Die letzten Wochen und Monate waren eine herausfordernde Zeit und auch jetzt sind noch nicht alle Hürden der Corona-Krise genommen. Für einige Leistungserbringerbereiche wurden Schutzschirme zur Abfederung der wirtschaftlichen Situation gespannt. Dies ist im Bereich des Rehabilitationssports leider nicht passiert.
 
Dies ist den Primärkassen in Sachsen bewusst. Wichtig war es daher für uns, Ihnen ein Zeichen der Solidarität zu senden.   
 
Mit dem Ziel,
 
   die Versorgungsstrukturen zu erhalten,
   die Leistungserbringer in der herausfordernden Situation zu unterstützen und  
   gleichzeitig die bevorstehende Sommerzeit/pause zu berücksichtigen
 
bieten wir Ihnen eine zeitlich begrenzte Vergütungsanpassung in Höhe von 10 Prozent (auf Basis der aktuellen Vergütung) im Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 an.“
 
Die Tariftabelle für Sachsen auf unserer Homepage wird natürlich kurzfristig entsprechend angepasst.
 
Wir bemühen uns weiter, ähnliche Ergebnisse auch in anderen Bundesländern zu erzielen.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
ergänzend zu unserem Update vom 15.07. empfehlen wir Ihnen, bei Abrechnungen von Leistungen nach dem Ende des ursprünglichen Bewilligungszeitraums immer auf der Rechnung und/oder dem Muster 56 und/oder der Teilnahmebestätigung einen (handschriftlichen) Vermerk wie „Genehmigungszeitraum verlängert wegen COVID-19-Pandemie“, aufzubringen.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
aktuell missachten leider einzelne Kassen die von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) getroffene Regelung zur unbürokratischen Verlängerung des Bewilligungszeitraums: Bei der Abrechnung werden Absetzungen vorgenommen, weil (angeblich) Leistungen nach dem Genehmigungszeitraum erbracht worden sind.
 
Bitte legen Sie in solch einem Fall umgehend (schriftlich) Widerspruch ein und verweisen auf die Informationen des vdek im Namen der GKV vom 3. Juli 2020.
 
Sollte es dann weiterhin Schwierigkeiten geben, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
die Krankenkassen haben uns soeben neue Informationen geschickt zum
 
GENEHMIGUNGSVERFAHREN
 
Mit Mail vom 20.03.2020 hat der vdek für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) u.a. zum Genehmigungsverfahren Folgendes mitgeteilt:
 
"Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport ... wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde. Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren."
 
Vor dem Hintergrund der sich häufenden Anfragen von Leistungserbringern und auch von Versicherten bei den Krankenkassen und ihren Verbänden weisen die Krankenkassen darauf hin, dass derzeit die GKV über den (max.) Verlängerungszeitraum für die Verordnungen beim Rehasport berät.
 
Die Krankenkassen hoffen, bis spätestens Ende Juli 2020 eine verbindliche Aussage der GKV übermitteln zu können. Auch diese Regelung soll unbürokratisch ausgestaltet werden, um den Leistungserbringern und den Krankenkassen Verwaltungsaufwände in jedem bewilligten Fall zu ersparen.
 
Die Krankenkassen bitten, von weiteren Nachfragen im jeweiligen Einzelfall zum jetzigen Zeitpunkt abzusehen. Bitte warten Sie deshalb die angekündigte gemeinsame und bundesweit geltende Regelung der GKV zum Genehmigungsverfahren ab.
 
Diese Zwischennachricht ergeht zugleich im Namen
des AOK-Bundesverbandes GbR
des BKK-Dachverbandes e.V.
des IKK e.V.
der KNAPPSCHAFT
der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau
des Verbandes der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Publiziert in CORONA
Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
im Rahmen der Gespräche mit den Krankenkassen konnten in den vergangenen, schwierigen Wochen seit März einige Punkte erreicht werden:
 
Unbürokratische Verlängerung des Genehmigungszeitraums | sofortige (Zwischen-) Abrechnung, unabhängig von den vertraglichen Regelungen | Tele-/Online-Angebote | Rehasport im Freien | Aussetzen der Günstigkeitsklausel bei den Ersatzkassen
 
Aktuell bemühen wir uns darum, den erhöhten Aufwand durch die einzuhaltenden Hygieneanforderungen und die reduzierten Gruppengrößen durch eine (temporäre) Anhebung der Preise abzubilden. Gerade der zweite Punkt gestaltet sich als äußerst schwierig, da die Krankenkassen rechtlich nicht einfach Geld als Ausgleich für „weggebliebene“ Teilnehmer zahlen dürfen. Nachdem die Krankenkassen sich u.a. deshalb äußerst schwergetan haben, können wir einen ersten Erfolg verbuchen.
 
BEFRISTETE ERHÖHUNG DER VERGÜTUNGSSÄTZE DURCH DIE ERSATZKASSEN IN PANDEMIEZEITEN
 
Die von uns vorgetragene Problematik wurde in den zuständigen Verbandsgremien mit den Vorständen der Ersatzkassen im Juni intensiv beraten. Im Ergebnis haben sich die Ersatzkassen für eine Vergütungserhöhung von 10 v. H. der aktuellen Vergütungssätze für den Rehabilitationssport – befristet für das 3. Quartal 2020 – ausgesprochen.
 
Dies führt für den Zeitraum 1. Juli - 30. September 2020 bei den Ersatzkassen zu folgenden Preisen:
 
Allg. Rehabilitationssport Pos.-Nr. 604503 6,09 EUR
Rehasport für Kinder Pos.-Nr. 604511 9,35 EUR
Rehasport im Wasser Pos.-Nr. 604509 8,61 EUR
Herzsport Pos.-Nr. 604504 9,68 EUR
Rehasport für Schwerstbehinderte Pos.-Nr. 604507 13,75 EUR
 
Bitte informieren Sie Ihre Abrechnungsdienstleister. Wir werden kurzfristig unsere Preistabellen anpassen.

 
BREMEN | HINWEIS ZUR VERLÄNGERUNG IM ZUSAMMENHANG MIT DER UNTERBRECHUNG DURCH DIE COVID-19-PANDEMIE
 
Die Krankenkassen in Bremen haben uns als erste darüber informiert, dass (mindestens!) der Zeitraum vom 16.03. bis 31.05.2020 (= 11 Wochen) als Verlängerung über den eigentlichen Beendigungszeitraum hinaus „angehängt“ werden kann. Hierzu ist vom Anbieter auf der Verordnung (Muster 56), neben die Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse (auf der Rückseite) ein (handschriftlicher) Vermerk, wie „Genehmigungszeitraum verlängert wegen COVID-19-Pandemie“, aufzubringen. Sollten die Krankenkassen auf Bundesebene einen weitergehenden Verlängerungszeitraum beschließen, gilt dieser dann auch für Bremen.

 
BERLIN | SARS-COV-INFEKTIONSSCHUTZVERORDNUNG
 
In Berlin löst die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung die bisherigen SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ab. Damit werden die seit Mitte März mehrmals weiter entwickelten Regelungen deutlich entschlackt, vereinfacht und auf das Wesentliche konzentriert: die Abstands- und Hygieneregeln. Die Regelungen zu den Gruppengrößen sind somit aufgehoben, es gilt „lediglich“ ein Anstand von 1,5 m. Schwimmbäder dürfen (nur) mit Genehmigung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden.
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter
 
AKTUELLE ÜBERSICHT
 
wir haben noch einmal unsere Tabelle überarbeitet:
 
Regelungen zur Wassergymnastik gibt es nun auch in BayernHamburg und Thüringen. Offen ist nun nur noch Berlin: Dort will der Senat in der nächsten Woche weitere Lockerungen beschließen, die ab 25. Juni 2020 gelten sollen. Ob auch die Nutzung von Hallenbädern wieder möglich sein wird, ist noch offen.
 
Da nun der Rehasport in allen Bundesländern sowohl im Trockenen wie auch im Wasser grundsätzlich wieder möglich ist, wird es keine neue Tabelle mehr geben.
 
AKTUELLE INFORMATIONEN
 
Aktuelle Infos haben wir von der AOK PLUS und der DRV Nord bekommen.
 
KONJUNKTURPROGRAMM DER BUNDESREGIERUNG
 
Mit dem zweiten Nachtragshaushalt 2020 hat das Kabinett am 3. Juni 2020 die finanziellen Voraussetzungen für weitere Maßnahmen zur Überwindung der Coronakrise auf den Weg gebracht.
 
Um gezielt den besonders stark von der Coronakrise betroffenen kleinen und mittelständischen Unternehmen zu helfen, wird ein umfassendes Förderprogramm aufgelegt: Überbrückungshilfen ermöglichen Stützungsmaßnahmen. Es gilt branchenübergreifend. Insgesamt sollen dafür 25 Milliarden Euro bereitgestellt werden.
 
 
Viele Grüße aus Berlin
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Liebe Mitglieder, liebe Anbieter,
 
viele Gruppen starten in diesen Tagen wieder.
 
Es kommt deshalb die Frage nach der Verlängerung des Bewilligungszeitraums auf. Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal auf die zwischen allen Krankenkassen abgestimmte Stellungnahme vom 20. März 2020:
 
"Der Bewilligungszeitraum beim Rehabilitationssport und Funktionstraining wird unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltungen verlängert. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragstellung durch die Versicherten bzw. die Leistungserbringer.
 
Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten aus Angst vor Ansteckung nicht mehr teilnehmen, die Leistungserbringer die Übungsveranstaltungen abgesagt haben, die Übungsstätten geschlossen wurden oder die Durchführung behördlicherseits untersagt wurde.
 
Die Rehabilitationsträger werden nach überstandener Corona-Krise alle Leistungserbringer-Verbände über den (max.) Verlängerungszeitraum informieren."
Da solch eine Information der Krankenkassen bislang nicht vorliegt, können alle offenen Einheiten bis auf Weiteres wahrgenommen werden.
 
Viele Grüße aus Berlin
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Am 20.03. haben wir über die Stellungnahme des Verbandes der Ersatzkassen e.v. (vdek) zum Genehmigungsverfahren, zur Zwischenabrechnung und zu finanziellen Hilfen informiert.
 
Diese Informationen erfolgten vonseiten der Ersatzkassen in Abstimmung mit dem GKV-Spitzenverband und den Krankenkassen auf Bundesebene. Dies sind folgende Krankenkassenarten und -verbände:
 
   Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK)
   Betriebskrankenkassen (BKK)
   Innungskrankenkassen (IKK)
   Knappschaft (Krankenkasse)
   Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK)
   Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) für Barmer EK, DAK-Gesundheit, Hanseatische KK, Handelskrankenkasse, KKH, TK
 
Wir gehen davon aus, dass alle Mitgliedskassen dieser Kassenarten und -verbände die in dem Schreiben beschriebenen Punkte entsprechend umsetzen.
 
Die Träger der Rentenversicherung, das sind die DRV Bund, die 13 regionalen DRVen, die DRV Knappschaft-Bahn-See und die SVLFG als Landwirtschaftliche Alterskasse gehören nicht zu den Krankenkassen. Diese haben bereits teilweise eigene Regelungen zur Durchführung des Rehasport im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie herausgegeben. Wir veröffentlichen diese, sobald sie uns vorliegen.
 
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